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NEUESTE FRAGEN / ANTWORTEN DER LIFE FORESTRY

11.10.2018 von Liebermann

Warum werden Direktinvestments in Bäume nicht wie ein Finanzprodukt behandelt?

Weil ein Direktinvestment in Bäume von der Grundidee her eher eine Wertanlage sind. Sie erwerben als Anleger ja einen fest definierten Baumbestand auf einer Plantage und beauftragen gleichzeitig den Anleger per Dienstleistungsauftrag, die Bäume bis zum erntefähigen Alter zu pflegen und dann zum bestmöglichen Preis zu verkaufen (je nach Angebots-Paket). Juristisch und steuerlich werden sie …

05.10.2018 von Rene

Was passiert, wenn die Äste zu früh geschnitten werden?

Der Stamm wächst dann zwar schnell in die Höhe, erreicht aber nicht den gewünschten Durchmesser – die Konsequenz sind lange dünne Bäume. Wird die Entastung hingegen zu spät vorgenommen, verlangsamt sich zum einen das Höhenwachstum, zum anderen hinterlassen die dicken Äste entsprechende Löcher am Stamm, was die Holzqualität mindert. Die Nachteile, die den Bäumen durch …

24.09.2018 von P.L.

Ist es nicht besser Holzaktien zu kaufen? Die würden die Liquidität sichern und man hätte Transparenz durch laufende Kursveröffentlichungen.

Mit dem Kauf von Holzaktien verschenken Sie jedoch zum Teil die wichtigsten Vorteile, die ein Holzinvestment zu bieten hat. Aktien von börsennotierten Forstunternehmen werden zwar als Sachwert eingestuft, weil sie ein werthaltiges Produkt mit hohem Nutzwert darstellen. Ihre Entwicklung hängt jedoch an den allgemeinen Aktienmarktentwicklungen, und damit geht der Vorteil der negativen Korrelation verloren, die …

17.09.2018 von Dormer

So ein Plantagenbetreiber kann mir doch das Blaue vom Himmel erzählen. Wie soll ich beurteilen, ob das stimmt?

Indem Sie die richtigen Fragen stellen und sehen, ob Ihr Anbieter oder einer seiner Mitarbeiter schlüssig darauf antwortet. Ein wirklich professioneller Anbieter wird auf alle Ihre Fragen offen eingehen und Ihnen das Gelände bereitwillig zeigen. In dem Buch „Investieren in Holz – Chancen, Märkte, Hintergründe“ vom Finanzbuch Verlag finden Sie ausführliche Checklisten, welche Fragen zu …

07.09.2018 von Jebsen

Warum lässt sich die Entwicklung der Holzpreise so schwer verfolgen bzw. voraussagen?

Es gibt für den Holzhandel keine zentrale Börse, wie man es etwa von den Aktienmärkten kennt. Und die eigentlichen Preisverhandlungen finden immer häufiger sozusagen direkt im Wald statt, und zwar meist noch vor der Ernte. Die Einkäufer der grossen Sägewerke oder Direktimporteure wie Möbelhersteller oder Baufirmen besuchen die Aufforstungen und begutachten die Bäume. Dieses Vorgehen …

24.08.2018 von Peter Werner

Es heisst immer, man müsse Niedrigzinszeiten breiter streuen, jetzt habe ich von der Portfoliotheorie gelesen – was ist damit gemeint?

Für diese Theorie erhielt der US-amerikanische Ökonom Harry Markowitz den Wirtschaftsnobelpreis. Sie baut auf eine Kombination verschiedener Depotbausteine, die sich so unterschiedlich entwickeln, dass sich das Risiko über das gesamte Portfolio reduziert, ohne die zu erwartende Rendite zu verringern. Zu diesem Zweck brachte Markowitz den Korrelationskoeffizienten ins Spiel: Eine Portfolio-Mischung ist dann optimal, wenn die …

14.08.2018 von D.P.

Ist nicht die Immobilie der verlässlichste Sachwert, den man für seine Altersvorsorge erwerben kann?

Leider kann man auch das nicht mehr uneingeschränkt sagen. Eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) kam zu dem Ergebnis, dass Wohneigentum nur dann auf lange Sicht etwas abwirft, wenn es in der richtigen Region liegt. Denn in vielen Regionen Deutschlands würde die Nachfrage ab 2020 insgesamt sinken. Und selbst in Wachstumsregionen wie Berlin …

09.08.2018 von AngelikA

Mir wäre es sympathischer, ein Stück heimischen Wald zu kaufen. Spricht etwas dagegen?

Der Kauf von Waldgrund in Mitteleuropa stellt keine ertragsoptimierte Holzinvestition dar, weil die heimischen Hölzer zu langsam wachsen und weil die erzielbaren Preise keine erstrebenswerte Rendite sichern. Zwar stellen Waldgrundstücke in unseren Regionen eindeutig einen Sachwert dar, bieten auch ein gehöriges Mass an Transparenz und Sicherheit, weil man sie jederzeit besichtigen kann, schützen vor Inflation …

26.07.2018 von Frank M

Was bedeuten die Handelsklassen L1 bis L6? Und warum gibt es die?

Um sich ein schönes Feuer im Kamin anzuzünden, brauchen Sie kein Edelholz. Das Gleiche gilt für Balken, die – später unsichtbar – im Hausbau eingesetzt werden. Jede Holzart und -qualität hat ihre Abnehmer. Zur Erleichterung des Handels wurden deshalb die verschiedenen Sortierungen eingeführt, die alle gefällten, entwipfelten und entasteten Baumstämme (das sogenannte Rohholz) in vordefinierte, …

13.07.2018 von Helmut Harder

Der FSC ist ja nicht das einzige Gütesiegel für Holz. Was unterscheidet ihn von den anderen Programmen?

Das stimmt, mittlerweile gibt es eine Reihe von teils konkurrierenden Zertifizierungsprogrammen wie den PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes), die CSA (Canadian Standards Association) oder die SFI (Sustainable Forestry Initiative), die sich allerdings zum Teil auf bestimmte Regionen beschränken. Die beiden wichtigsten Zertifizierer in der Holzbranche bleiben FSC und PEFC, wobei der …