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NEUESTE FRAGEN / ANTWORTEN DER LIFE FORESTRY

10.10.2017 von YesOrNo

Eukalyptus wird auch in den Tropen angebaut und wächst noch schneller, dazu ist sein Holz extrem hart. Was spricht gegen eine Anlage in Eukalyptus?

Eukalypten wachsen tatsächlich sehr schnell, bringen aber auch ein paar entscheidende Nachteile mit sich: Das in den Blättern und Zweigen enthaltene ätherische Eukalyptusöl ist zwar hilfreich bei Erkältungen, gleichzeitig jedoch hoch brennbar, was die Brandgefahr in Eukalyptusplantagen erhöht. Den Eukalypten selbst macht das nicht so viel aus, sie überleben das in der Regel und treiben …

06.10.2017 von FPS

Wie werden eigentlich die unterschiedlichen Härtegrade von Hölzern ermittelt?

Im deutschsprachigen Raum wird der Härtegrad eines Holzes mit der sogenannten Brinell-Methode geprüft. Dabei wird eine Stahlkugel 30 Sekunden lang in das Holz gedrückt (bei 12 % Feuchte). Anschliessend vermisst man die eingedrückte Fläche. Diese Werte werden in eine Formel eingesetzt, das Ergebnis ergibt den Härtegrad des Holzes in N/mm2, auch Brinell-Härte genannt. Die Oberflächen …

04.10.2017 von Kurt Achrainer

Was versteht man unter varibler Laufzeit- wie lange ist man mind. gebunden und was hieße es bei vorzeitigem Ausstieg (Verkauf)?

Unter variabler Laufzeit sind zwei Aspekte der Teak-Direktinvestments von Life Forestry zu verstehen. Zum einen gibt es immer wieder die Möglichkeit Teakbäume verschiedener Jahrgänge zu erwerben, was natürlich Auswirkungen auf die Laufzeit hat. bei 7-jährigen Teakbäumen beträgt die prognostizierte Restlaufzeit beispielsweise noch 13 Jahre. Bei einem bereits 11-jährigen Teakbestand dauert es nur noch 9 Jahre …

04.10.2017 von Hilde F

Warum ist Ihr Management-Stab so gross? Das kostet entsprechend und geht letztlich am Ende von der Rendite ab …

Um beste Erträge zu erwirtschaften, benötigen Anbieter von Waldinvestments unterschiedliche Experten, die in einem Team eng zusammenarbeiten: Biologen und Forstwissenschaftler können Bewirtschaftungspläne nach modernsten Erkenntnissen erstellen sowie die ersten Mängel-Anzeichen deuten und darauf reagieren. Praktisch erfahrene Forstarbeiter wiederum kennen „ihre“ Holzart aus dem Effeff und wissen, wie sie im praktischen Alltag behandelt werden muss. Und …

25.09.2017 von Frank Genscher

Ich habe gelesen Fichten wachsen vergleichsweise schnell und ihr Holz werde in grosser Menge am Bau genutzt. Warum dann in Teak investieren?

„Schnell“ ist hier relativ zu sehen. Fichten werden nach rund 80 Jahren geerntet, was tatsächlich schneller ist, als es bei Kiefern (ca. 100 Jahre), Buchen (ca. 150 Jahre) oder Eichen (ca. 200 Jahre) der Fall ist. Wenn Sie das jedoch mit professionell in den Tropen gepflanztem Teakholz vergleichen, das nach 20 Jahren geerntet werden kann, …

13.09.2017 von Lisl

Sie führen regelmässige Kontrollen auf Ihren Plantagen durch, um Schädlinge frühzeitig bekämpfen zu können. Kommen dann doch Pestizide zum Einsatz?

Falls tatsächlich ein Schädlingsbefall auftreten sollte – was auf unseren Pflanzungen bisher noch nicht vorgekommen ist – dann müssten die notwendigen Gegenmittel bei einem frühzeitigen Entdecken nur punktuell eingesetzt werden. und richten somit nur geringen Schaden an. Die Kontrollen dienen jedoch gleichermassen dem Auffinden von eventuell verletzten Bäumen. Und sie ermöglichen das regelmässige Protokollieren des …

30.08.2017 von REspecT

Heute redet ja jeder von Nachhaltigkeit. Was genau versteht man eigentlich genau darunter? Und wie passt das zu einer Plantage in den Tropen?

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff – wenn er denn nachwächst. Der Begriff Nachhaltigkeit tauchte erstmals vor rund dreihundert Jahren auf, als Holz in manchen Regionen Europas knapper wurde, weil immer mehr Menschen den Kontinent besiedelt und die Wälder gerodet hatten, um das Land urbar zu machen. Schmelzhütten wurden mit Holz betrieben, ganze Städte aus Holz …

28.08.2017 von Rebecca

Warum haben Ihre Bäume keine Jahresringe, wie wir sie von den Bäumen aus unseren Wäldern kennen?

Bäume aus unseren Breitengraden bilden deutlich sichtbare Jahresringe, weil sie im Frühling andere Zellen neu bilden als im Herbst: Die Zellen im Frühholz haben dünne Wände und grössere Hohlräume, sie sind mechanisch nicht sehr fest. Die später im Jahr entstehenden Zellen sind dickwandiger und bieten weniger Hohlräume, was zu dichterem Gewebe und mehr Festigkeit führt …

23.08.2017 von 777

Was versteht man unter dem „Stehvermögen“ eines Holzes?

Das Stehvermögen (auch Dimensionsstabilität genannt) wird von Dichte und Feuchtegehalt eines Holzes bestimmt. Es gibt Auskunft darüber, inwieweit ein Holz zum Quellen und Schwinden neigt, also Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt, was zu einer Formveränderung des Holzes führen kann. Ein gutes Stehvermögen besagt, dass ein Holz nur wenig Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt, seine Dimensionen also …

18.08.2017 von Annyonym

Warum ist Teakholz angeblich besser gewappnet gegen schädliche Pilze und Insekten als anderes Holz?

Jede Holzart hat ihre eigene Chemie und ihre artspezifische Anatomie. Das Gewebe ist unterschiedlich verteilt und die Feinstrukturen der Zellen sehen anders aus. Je nach Baumart sind sie unterschiedlich gross und strukturiert, was die verschiedenen Eigenarten der Hölzer bedingt (Gewicht, Dichte oder Festigkeit). Im Hinblick auf die Abwehr von schädlichen Pilzen und Insekten ist die …