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27.11.2018 von Walter_K

Die Welt ist im Aufruhr. Was passiert wenn Länder wie Costa Rica und Ecuador auf einmal ausländische Investoren benachteiligen oder enteignen?

Gerade Costa Rica ist ein Land, das seit Jahrzehnten politisch und wirtschaftlich der Region als Vorbild dient und nicht umsonst als „Schweiz Mittelamerikas“ bezeichnet wird: Das politische System orientiert sich an westlichen Standards, es gibt eine umfassende Rechtssicherheit und der Wohlstand steigt stetig. Das bietet zusammen eine hohe Investitionssicherheit. Darüber hinaus existieren Investitionsschutzabkommen mit der Schweiz, Deutschland und zahlreichen anderen Investorenländern. Costa Rica hat bereits 1948 das Militär abgeschafft, und sein Ex-Präsident ist mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Alle diese Umstände sind selbst bei einem Regierungswechsel nicht in kurzer Zeit aufzulösen. Allerdings finden wir auch Länder wie Ecuador sehr interessant, weil sie in den vergangenen Jahren einen stabilen, konjunkturellen Aufwärtstrend verzeichnen, die Grundstückspreise aber noch vergleichsweise niedrig sind. Und gerade hat bei den Wahlen der Vertreter der Regierungspartei wieder gewonnen, was ebenfalls für politische Stabilität spricht. Insgesamt sagen wir: Anlagen in langfristig demokratisch geführten, wirtschaftlich stabilen Ländern stellen das geringste Risiko dar.

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