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07.06.2018 von Mari

Es ist nachgewiesen, dass Plantagenwälder weniger artenreich sind: spricht das nicht gegen ein Investment?

Diese Kritik ist nicht ganz unberechtigt, Plantagen weisen und eine geringere Biodiversität auf als Naturwälder. Doch bei Plantagenwald geht es in erster Linie um die Produktion von Holz. Und je effektiver diese Plantagenwälder sind, umso weniger muss der Holzbedarf aus alten Primär- und Sekundärwäldern gedeckt werden – Plantagen nehmen also ganz eindeutig den Abholzungsdruck von Naturwäldern und schützen damit sogar die Artenvielfalt dort. Der häufig verwendete Vergleich „Naturwald versus Monokultur“ hinkt folglich. Auch beim Plantagenwald handelt es sich um einen natürlichen Wald, nur eben weniger artenreich, dafür aber produktiver und somit renditestärker.
Ökologisch-nachhaltige Produzenten wie Life Forestry integrieren Sekundär- und Mischwälder in ihre Flächen und bieten damit ein relatives Optimum an Biodiversität und vor allem an durchgängigen, natürlichen Korridoren für die einheimische Tierwelt.

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