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08.01.2018 von SunnyLee

Was für ein Kriterium entscheidet darüber welche Pflanzen bei einer Ausdünnung entfernt werden und welche weiter wachsen sollen?

Bei den regelmässigen Ausdünnungen werden jeweils die schwächsten Bäume entfernt, um den stärksten und damit für die dicksten Baumstämme weiterhin die besten Wachstumsvoraussetzungen zu schaffen. Dr. Diego Pérez, Forstdirektor der Life Forestry Group, kommt in seiner Dissertation über Wachstumsszenarien von Teakplantagen zu dem Schluss, dass eine im Schnitt alle drei bis fünf Jahre unter der Aufsicht von erfahrenen Forstwirtschaftsingenieuren durchgeführte Ausdünnung die besten Ergebnisse liefert. Die moderne Forstwirtschaft, welche von Life Forestry vorbildlich praktiziert wird, zeigt dabei, dass es möglich ist, immer mehr Bäume länger stehen zu lassen und damit eine bessere Selektion vornehmen zu können. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass eine Ausdünnung beim ersten Kronenschluss eine seit Jahrhunderten praktizierte forstwirtschaftliche Methode ist, um Stämme von optimalem Umfang ernten zu können. Denn wachsen die Baumkronen zusammen, muss ausgedünnt werden, damit die verbleibenden Bäume wieder genug Licht bekommen, um ihr Dickenwachstum ungehindert fortsetzen zu können, also auch weiterhin kräftig an Durchmesser zulegen.

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