Sie fragen – wir antworten
home

Volltextsuche

Weitere Infos

Jetzt anfordern
26.10.2018 von JN

Ich habe gelesen, dass andere Anbieter Direktinvestments mit einem Landkauf verbinden. Sie bieten das aber nicht an. Wieso?

Weil wir den Sinn eines Landkaufs von Anlegern anzweifeln. Zum einen verteuert er die Anfangsinvestition enorm und ist somit nur für sehr wenige Anleger überhaupt finanzierbar (oftmals erst ab 30.000 Euro Anlagesumme). Ausserdem ist es für Privatpersonen aus Europa schwierig, sich beispielsweise in Südamerika ins Grundbuch eintragen zu lassen oder den Eintrag zu kontrollieren. Manche Anbieter, die einen Eintrag für die Käufer als Dienstleistung im Repertoire haben, gehen von einer Dauer von bis zu zehn Jahren bis zum Eintrag aus. Wer dann endlich Eigentümer einer kleinen Landparzelle mit Grundbucheintrag ist, der wird in diesem Land möglicherweise steuerpflichtig. Wer Grundsteuern etc. nicht rechtzeitig entrichtet, kann mit Enteignung bestraft werden. Fraglich ist auch der tatsächliche Wert von Grund und Boden. Während sich grosse zusammenhängende Flächen gut verkaufen lassen, dürfte sich nur schwer ein Käufer für eine Miniparzelle im Niemandsland finden. Schliesslich gilt es, vor dem Kauf von Grund und Boden zu prüfen, welche Eigentumsrechte tatsächlich erworben werden. So kann durchaus ein Pflanz-, Fäll- oder Nutzungsverbot für die Fläche bestehen. Dann ist der Grund faktisch wertlos. Deshalb halten wir die Form der Landpacht für unsere Anleger für sinnvoller.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.