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14.08.2018 von D.P.

Ist nicht die Immobilie der verlässlichste Sachwert, den man für seine Altersvorsorge erwerben kann?

Leider kann man auch das nicht mehr uneingeschränkt sagen. Eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) kam zu dem Ergebnis, dass Wohneigentum nur dann auf lange Sicht etwas abwirft, wenn es in der richtigen Region liegt. Denn in vielen Regionen Deutschlands würde die Nachfrage ab 2020 insgesamt sinken. Und selbst in Wachstumsregionen wie Berlin oder München würde sich der Wohnwert einzelner Stadtteile viel schneller als bisher verändern. Zusätzlich dürfen auch bei der Betrachtung des Immobilienmarkts die vielen Skandale um Schrottimmobilien nicht vergessen werden, die schon viele Anleger in den Ruin gestürzt haben. Zudem binden Immobilien oft über einen langen Zeitraum alle finanziellen Mittel und bergen das Risiko unkalkulierbarer Folgekosten.
Durch die bereits seit einigen Jahren anhaltende Niedrigzinsphase sind die Immobilienpreise stark gestiegen. Experten warnen bereits vor der nächsten Immobilienblase. Denn wenn der Zinssatz wieder steigen sollte, kann man sich die hohen Wohnungs- und Hauspreise nicht mehr leisten und deren Wert wird sinken.

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