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17.01.2018 von TradeR

Was lässt Sie so optimistisch glauben, dass die Nachfrage nach Teakholz weiter steigt? Es gab doch auch schon Einbrüche.

Tatsächlich gab es grössere Einbrüche, als der Schiffsbau zu Beginn der Industrialisierung das Eisen entdeckte und Teakholz nur noch im Luxusbootsbau eingesetzt wurde. Und dann noch einmal Mitte des 20. Jahrhunderts, als Menschen im kommunistischen China schon allein wegen dem Besitz wertvoller Möbel unter Verdacht gerieten, insgeheim der vorrevolutionären kaiserlichen Kultur anzuhängen. Beides ist lange her. Heute gilt Teakholz in China als Erfolgssymbol eines neuen, zahlungskräftigen Bürgertums, das die alten Traditionen wieder aufleben lässt und damit den Holzmarkt drastisch verändert. Nicht nur wetterbeständige Gartenmöbel sind gefragt, sondern auch exklusive Sachwerte in Form von Möbeln, teuren Wandverkleidungen, Parkett, Pagoden, Luxusjachten und vielen anderen Edelholzprodukten. Welchen Nachfragedruck eine derart solvente Käuferschicht ausübt, zeigen Chinas Importstatistiken, die in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind und China zum mit Abstand grössten Tropenholzimporteur der Welt machen. Die FAO schätzt, dass allein der Holzbedarf Chinas bis zum Jahr 2050 um mehr als 50 Prozent steigen wird.

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