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09.08.2018 von AngelikA

Mir wäre es sympathischer, ein Stück heimischen Wald zu kaufen. Spricht etwas dagegen?

Der Kauf von Waldgrund in Mitteleuropa stellt keine ertragsoptimierte Holzinvestition dar, weil die heimischen Hölzer zu langsam wachsen und weil die erzielbaren Preise keine erstrebenswerte Rendite sichern. Zwar stellen Waldgrundstücke in unseren Regionen eindeutig einen Sachwert dar, bieten auch ein gehöriges Mass an Transparenz und Sicherheit, weil man sie jederzeit besichtigen kann, schützen vor Inflation und sind in ihrem Wert definitiv nicht abhängig von Aktienmärkten. Dafür liefern sie aber viel zu niedrige Renditen, bergen waldbauliche Risiken durch mangelnde Pflege, Brand, Schädlingsbefall etc., und die Erträge sind voll steuerpflichtig. Dazu kommt: Es gibt kaum Grundstücke, die zu verkaufen sind. Der direkte Kauf von tropischen Edelholzbäumen, die auf zertifizierten Plantagen wachsen, verbindet dagegen die grössten Vorteile, die Holzinvestments grundsätzlich bieten können: ein hohes Renditepotenzial, Inflationsschutz, Depotoptimierung durch Diversifikation – und das in Verbindung mit überschaubaren Risiken.

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