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08.03.2018 von G. Strömsdorfer

Sie werben damit, dass man mit einem Investment bei Ihnen seinen eigenen ökologischen Fussabdruck verkleinern könne. Was heißt das?

Der ökologische Fussabdruck bezeichnet die Fläche, die nötig ist, um den Lebensstil eines Menschen auf dem jetzigen Niveau weiter zu ermöglichen. Das schliesst Flächen ein, die zur Produktion seiner Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber auch zum Abbau des von ihm erzeugten Mülls oder zum Binden des durch seine Aktivitäten freigesetzten Kohlendioxids. Dieser Flächenverbrauch lässt sich auf alle Menschen hochrechnen und mit den auf der Erde real verfügbaren Flächen vergleichen. Das Vorgehen spiegelt wider, wie gross die Biokapazität der Erde ist, also was wir von ihr nutzen können. Der WWF veröffentlicht den Living Planet Report, der den Verbrauch der Erde nach Nationen aufzeigt. Dort werden die Unterschiede deutlich: Würde jeder auf der Welt so leben wie der Durchschnittsbürger in den USA, dann bräuchten wir vier Erden. Die Deutschen verbrauchen immerhin etwa doppelt so viel wie der Weltdurchschnitt. Die Indonesier dagegen beanspruchen im Schnitt nur zwei Drittel der auf der Erde für jeden zur Verfügung stehenden Biokapazität.
Life Forestry hat bereits vor einigen Jahren eine eigene CO2-Studie über die Bindung des schädlichen Kohlendiaxid in seinen Teakbäumen erstellen lassen. Dabei kam heraus, dass etwa ein Hektar Teakwald von Life Forestry den CO2-Verbrauch eines durchschnittlichen Westeuropäers kompensiert. Mit einem Hektar Teakwald kann man sich also selbst CO2-neutral stellen.

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