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29.01.2018 von Kerstin

Und wie sieht es mit Holz-Anlagezertifikaten aus?

Zertifikate sind komplexe Konstruktionen, sogenannte „innovative Finanzprodukte“, und sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In juristischer Hinsicht sind Anlagezertifikate Schuldverschreibungen, und zwar ein verbriefter Anspruch gegenüber der ausgebenden Bank. Geht die Bank pleite – was ja nicht mehr so ausgeschlossen ist wie früher einmal – stehen die Käufer der Zertifikate unter Umständen mit leeren Händen da. Zertifikate sind kein Sachwert, sondern eine geldwertorientierte Anlage. Damit garantieren sie zwar eine gute Liquidität, ihre Wertentwicklung hängt jedoch von der Wertentwicklung anderer Basiswerte ab, zum Beispiel vom Aktienindex – somit entfällt auch hier der Vorteil der negativen Korrelation, wie bei einem Direktinvestment in Bäume zum Tragen kommt. Und auch hier müssen seit 2009 müssen Erträge aus Investitionen zu einem Satz von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer versteuert werden.

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