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07.09.2018 von Jebsen

Warum lässt sich die Entwicklung der Holzpreise so schwer verfolgen bzw. voraussagen?

Es gibt für den Holzhandel keine zentrale Börse, wie man es etwa von den Aktienmärkten kennt. Und die eigentlichen Preisverhandlungen finden immer häufiger sozusagen direkt im Wald statt, und zwar meist noch vor der Ernte. Die Einkäufer der grossen Sägewerke oder Direktimporteure wie Möbelhersteller oder Baufirmen besuchen die Aufforstungen und begutachten die Bäume. Dieses Vorgehen erschwert das Aufzeigen der langfristigen Preisentwicklung. Tabellen zeigen oft nur die angebotenen Holzmengen sowie die durchschnittlich dafür erzielten Preise. Allerdings ist die Bandbreite zwischen maximalem und minimalem Preis sehr gross, er steht in direktem Zusammenhang mit der Holzqualität und kann extrem unterschiedlich ausfallen. Folglich haben Durchschnittspreise nur eine sehr bedingte Aussagekraft. Gleichwohl kann man sich über die internationalen Handelsplattformen im Internet wie alibaba.com oder indiamart.com einen ganz guten Überblick über die aktuellen Marktpreise verschaffen. Die International Tropical Timber Organisation veröffentlicht ebenfalls zweiwöchentlich Marktberichte, welche Life Forestry regelmässig auf seiner Homepage veröffentlicht. https://www.lifeforestry.com/presseinfos/itto-reports.html

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