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30.04.2018 von Stefan Hübner

Was ist von Holz-Anlagezertifikaten zu halten?

Zertifikate sind komplexe Konstruktionen, sogenannte „innovative Finanzprodukte“, und sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In juristischer Hinsicht sind Anlagezertifikate Schuldverschreibungen, und zwar ein verbriefter Anspruch gegenüber der ausgebenden Bank. Geht die Bank pleite – was ja nicht mehr so ausgeschlossen ist wie früher einmal – stehen die Käufer der Zertifikate unter Umständen mit leeren Händen da. Zertifikate sind kein Sachwert, sondern eine geldwertorientierte Anlage. Damit garantieren sie eine gute Liquidität. Aber ihre Wertentwicklung hängt von der Wertentwicklung anderer Basiswerte ab, zum Beispiel vom Aktienindex. Unser Fazit: Zertifikate, die in Holzaktien investieren, sorgen auf den ersten Blick zwar für ein reduziertes Risiko, Transparenz und gute Liquidität, eignen sich aber nicht zur optimalen Depotdiversifikation, weil sie mit dem Aktienindex korrelieren.

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