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13.07.2017 von dr OP

Wie grenzt man „Naturwald“, „Nutzwald“ und „Baumplantage“ voneinander ab?

In der Forstwissenschaft werden die Begriffe „Wald“ und „Baumplantage“ nicht als Widerspruch gesehen, sondern gelten vielmehr als verschiedene, miteinander vereinbare Ansätze, um Wald für den Menschen nutzbar zu machen. Die Vereinten Nationen definieren Plantagen ebenso als „Wald“ wie Mischwälder – immer vorausgesetzt, sie werden ökologisch und sozial verantwortungsbewusst bewirtschaftet, also nach den Kriterien nachhaltiger Forstwirtschaft, wie sie von international anerkannten Zertifizierungsorganisationen wie dem FSC angewendet werden. Man unterscheidet also eher „naturbelassene Wälder“ und „Nutzwälder“. Für eine Baumplantage, also den Nutzwald, werden brachliegende Flächen in der Regel mit einer Baumart (Rein- oder Monokultur) aufgeforstet. Dort haben alle Bäume das gleiche Alter und werden so mit Licht, Wasser, Nährstoffen und Pflegemassnahmen versorgt, dass sie optimal wachsen und dann möglichst bald und möglichst gleichzeitig geerntet werden können.

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