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09.07.2018 von Werni

Wie soll Holz von einem 20-jährigen Plantagen-Teakbaum den gleichen Preis einbringen wie das von einem 40 Jahre alten, wild gewachsenen Baum?

Lange Zeit war Plantagenteak tatsächlich nicht in der Lage, mit Naturteak mitzuhalten. Erst als intensive Forschungen den Anbau von Teakbäumen begleiteten, verbesserte sich auch die Ernte. Die Forschungen gehen natürlich weiter, aber wir haben heute bereits in verschiedenen Regionen eine Qualität erreicht, die recht nah an die von natürlich gewachsenen Bäumen heranreicht.  So bestechen Teakbäume aus gut bewirtschafteten Plantagen unter anderem durch einen besonders geraden Stammwuchs, für den gute Preise auf dem Markt erzielt werden. Dieser gerade Stammwuchs gelingt durch den Einsatz genetisch besonders hochwertiger Setzlinge, durch ein optimales Pflanzschema und eine fachgerechte Bodenbearbeitung sowie durch perfektionierte Pflegemassnahmen wie das rechtzeitige Ausdünnen, regelmässige Entastungen, die Entsorgung von Unterholz und Gräsern sowie ökologisch sinnvolle Düngungen. Alle Massnahmen zusammen ergeben eine wirklich herausragende Holzqualität. Experten gehen sogar davon aus, dass es künftig in puncto „Qualität“ zunehmend zu Überschneidungen zwischen Naturteak und angebautem Teak aus Plantagen kommen wird. So zeigt die moderne Forstwirtschaft, dass es möglich ist innerhalb von 20-25 Jahren Stammdurchmesser mit 40cm und mehr hervorzubringen und dabei gleichzeitig einen maximalen Anteil an Kernholz zu erzeugen.

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