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06.10.2017 von FPS

Wie werden eigentlich die unterschiedlichen Härtegrade von Hölzern ermittelt?

Im deutschsprachigen Raum wird der Härtegrad eines Holzes mit der sogenannten Brinell-Methode geprüft. Dabei wird eine Stahlkugel 30 Sekunden lang in das Holz gedrückt (bei 12 % Feuchte). Anschliessend vermisst man die eingedrückte Fläche. Diese Werte werden in eine Formel eingesetzt, das Ergebnis ergibt den Härtegrad des Holzes in N/mm2, auch Brinell-Härte genannt. Die Oberflächen weicherer Hölzer weisen leichter Kerben und Löcher auf, härtere Hölzer können anderen Gegenständen und mechanischen Belastungen mehr Widerstand entgegensetzen. Zum Vergleich: Fichten haben eine Brinell-Härte von 32 N/mm2 längs und 12 N/mm2 quer, Teak liegt bei 65 N/mm2 längs und 30 N/mm2 quer. Für Anleger wichtig ist der Umstand, dass härtere Hölzer, also solche mit einem höheren Brinell-Wert, auch höhere Preise erzielen als weicheres Holz.

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