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10.01.2018 von SunnyLee

Zuerst heisst es, viele Blätter seien so wichtig für dicke Stämme dann soll aber unbedingt entastet werden. Ist das kein Widerspruch?

Hier zeigen sich die wahren Experten, denn nur erfahrene und geschulte Forstarbeiter sind in der Lage, eine massvolle und doch ausreichende Entastung durchzuführen, damit lange, fehlerfreie Stämme entstehen, die noch über genügend obere Äste mit Blattwerk verfügen, um so viel Biomasse wie möglich zu produzieren. Das Entasten ist essentiell für das Erzielen der bestmöglichen Holzqualität, denn zusätzliche Äste führen zu Astlöchern und Verwachsungen, und die wiederum zu einer Qualitätsminderung – was sich letztlich in der Rendite des Waldinvestments negativ niederschlägt. Ausserdem fördert die Entastung das spätere rissfreie Trocknen des Holzes. Werden schon bei den jungen Bäumen die Äste und Blätter im unteren Bereich konsequent und im richtigen Mass geschnitten, wächst der Stamm dagegen besonders gerade, und das Holzvolumen nimmt weiter zu. Werden die Äste allerdings schon zu früh geschnitten, dann tritt das Gegenteil ein. Weniger Blätter bedeuten weniger Fotosynthese und damit auch ein geringeres Wachstum.

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