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Wie hoch ist die kommerzielle Volumenleistung in m³ nach 20 Jahren?

Die Forstwissenschaft dokumentiert für professionell gemanagte Teakplantagen in Mittel- und Südamerika bei einer Rotatiosnlaufzeit von 20 bis 25 Jahren eine Wachstumsleistung von über 400 Kubikmeter Teakholz je Hektar. Jedoch gilt es zu bedenken, dass nicht jegliches Holz auch kommerziell verwertbar ist.

Das Holz der ersten Zwischenausforstungen ist noch zu dünn für eine kommerzielle Verwertung. Erst ab ca. dem 10. Jahr sind die Teakstämme stark genug für eine lohnende Holzverarbeitung.

Da es sich bei Teakbäumen um ein natürliches Wachstum handelt, können keine exakten Holzmengen garantiert werden. Life Forestry hat für seine Prognosen tendenziell konservative Annahmen gewählt. So kalkuliert das Unternehmen bei den Ausforstungen nach dem 10. Jahr mit rund 8 Kubikmeter kommerziell verwertbarem Holz je Hektar. Eine weitere Zwischenausforstung nach rund 15 Jahren kann weitere 24 Kubikmeter vermarktbares Teakholz je Hektar hervorbringen. Für die Schlussernte kalkuliert Life Forestry mit einem Ertrag von 170 Kubikmetern je Hektar. Das ergibt eine kommerzielles Gesamtvolumen von rund 200 Kubikmetern Holz je Hektar.

Nur schon die Betrachtung der Schlussernte belegt hierbei die konservative Prognose. Ausgegangen wird von einem Baumbestand von 231 Bäumen je Hektar für die Schlussernte. Die Praxis zeigt jedoch, dass dies durchaus auch 300 Bäume oder mehr sein können.

Bei der Annahme eines durchschnittlichen Stammdurchmessers von 40cm und einer Stammlänge von 10 Metern ergibt sich ein Holzvolumen von über 1,25 Kubikmeter je Teakbaum. Life Forestry setzt für die eigenen Prognosen hingegen sehr konservativ nur einen durchschnittlichen Holzertrag von 0,735 Kubikmeter je Baum an.

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