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NEUESTE FRAGEN / ANTWORTEN DER LIFE FORESTRY

11.08.2017 von Josef Holzer

Was hat es mit dem Gerücht auf sich, dass eine Geldanlage bei Life Forestry extrem risikoreich sein soll?

Dieses Gerücht betrifft nicht nur uns, Medien und Verbraucherschützer warnen generell vor Investments, die mit zweistelligen Renditen beworben werden. Irgendwie ist das auch verständlich: Das Damoklesschwert der unkalkulierbaren Risiken und der Gefahr des Totalverlusts schwebt schliesslich über jeder Geldanlage, und da will niemand derjenige sein, der nicht gewarnt hat. Nun geht es bei einem Holzinvestment …

05.08.2017 von Sämi

Warum soll Holz als Anlagegegenstand anderen Rohstoffen überlegen sein?

Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wächst das Holz im Lauf der Jahre stetig weiter, legt also von selbst an Volumen zu. Ausserdem ist es einer der ältesten und wichtigsten Roh- und Werkstoffe der Menschheit und aus unserer Entwicklung nicht wegzudenken. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rohstoffen fand Holz immer dann, wenn es drohte durch …

02.08.2017 von Gerda

Was passiert wenn ein Feuer einen Großteil einer Anlage die Bäume vernichtet?

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Feuer eine Teakplantage vernichtet kann nahezu ausgeschlossen werden. Dafür gibt es auch eine Reihe von guten Gründen. Erstens liegen die Teakforste in den tropischen Regionen, dort wo auch der Regenwald steht. Wie der Name schon sagt gibt es hier nicht die ausgeprägten Trockenzeiten wie auf der nördlichen oder südlichen Halbkugen (Australien, …

27.07.2017 von Nature

Es ist doch nachgewiesen, dass Plantagenwälder weniger artenreich sind – spricht das nicht gegen ein Investment?

Diese Kritik ist nicht ganz unberechtigt, Plantagen weisen und eine geringere Biodiversität auf als Naturwälder. Doch bei Plantagenwald geht es in erster Linie um die Produktion von Holz. Und je effektiver diese Plantagenwälder sind, umso weniger muss der Holzbedarf aus alten Primär- und Sekundärwäldern gedeckt werden – Plantagen nehmen also ganz eindeutig den Abholungsdruck von …

26.07.2017 von christenEaGle

Was unterscheidet Plantagen mit FSC- Siegel von nicht zertifizierten Plantagen?

Eines der wichtigsten FSC-Kriterien für Baumplantagen richtet sich gegen den Missbrauch von Anbauflächen, wie er in Indonesien praktiziert wurde: Nachhaltige Plantagen dürfen nicht auf Flächen errichtet werden, die man zum Zweck der Baumpflanzung gerodet hat. Bestehende Natur- und Sekundärwälder am Standort müssen geschützt werden. Eine Zertifizierung gewährleistet auch, dass Plantagenbetreiber einerseits Austrocknung und Erosion entgegenwirken, …

22.07.2017 von toni

Warum lässt man die Bäume nicht noch länger als zwanzig Jahre wachsen? Dann hätte man doch noch mehr verkäufliche Biomasse!

Bäume wachsen in ihren jungen Jahren am stärksten vor allem in die Höhe. Nach der ersten Phase des Reifestadiums flacht das Wachstum ab, in fortgeschrittenem Alter hört es auf, dann legt der Baum nur noch an Umfang zu. Außerdem sind die jungen Bäume widerstandsfähiger. Es ist also sinnvoll, die Bäume zu ernten, bevor sie älter …

20.07.2017 von toni

Wie wirken Plantagen im Vergleich zu Naturwäldern auf das Ökosystem?

Sie können sogar noch mehr CO2 binden als naturbelassene Wälder! Denn die Fähigkeit zur CO2-Bindung hängt vom Volumen der produzierten Biomasse ab – und Baumplantagen sind so angelegt, dass ihre Bäume schneller an Volumen zulegen als ihre wildgewachsenen Artgenossen. Zudem werden sie in den Tropen schon nach rund 20 Jahren geerntet, also direkt nach der …

18.07.2017 von Rieke Elvers

Es ist doch nachgewiesen, dass Plantagenwälder weniger artenreich sind – spricht das nicht gegen ein Investment?

Diese Kritik ist nicht ganz unberechtigt, Plantagen weisen und eine geringere Biodiversität auf als Naturwälder. Doch bei Plantagenwald geht es in erster Linie um die Produktion von Holz. Und je effektiver diese Plantagenwälder sind, umso weniger muss der Holzbedarf aus alten Primär- und Sekundärwäldern gedeckt werden – Plantagen nehmen also ganz eindeutig den Abholungsdruck von …

13.07.2017 von dr OP

Wie grenzt man „Naturwald“, „Nutzwald“ und „Baumplantage“ voneinander ab?

In der Forstwissenschaft werden die Begriffe „Wald“ und „Baumplantage“ nicht als Widerspruch gesehen, sondern gelten vielmehr als verschiedene, miteinander vereinbare Ansätze, um Wald für den Menschen nutzbar zu machen. Die Vereinten Nationen definieren Plantagen ebenso als „Wald“ wie Mischwälder – immer vorausgesetzt, sie werden ökologisch und sozial verantwortungsbewusst bewirtschaftet, also nach den Kriterien nachhaltiger Forstwirtschaft, …

10.07.2017 von Excel

Diese ganze Zertifizierung kostet doch eine Menge Geld. Wäre nicht eine höhere Rendite drin, wenn man darauf verzichtet?

Im Gegenteil: Durch eine Zertifizierung vermeiden Sie das Risiko, am Ende keine angemessene Rendite für Ihr Holz zu erzielen, weil mittlerweile nicht zertifiziertes Tropenholz immer weniger gekauft wird. Die EU hat 2013 bereits ein europäisches Gesetz ratifiziert, wonach nur noch Tropenhölzer mit nachweislicher Herkunft importiert werden dürfen. Ein solcher Nachweis ist beispielsweise eine FSC-Zertifizierung. Also …