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NEUESTE FRAGEN / ANTWORTEN DER LIFE FORESTRY

14.03.2018 von Bert Frötscher

Warum investieren Sie in Holz?

Es hat eine Reihe von guten Gründen, warum wir so überzeugt von Holz als Anlageposten sind. Erstens ist Holz nach Erdöl und Gas der drittwichtigste Rohstoff der Welt. Dazu ist es multifunktional: Es dient als Bau- und Werkstoff, als Energiequelle sowie als Ökosystem- und Klimaregulator. Dann ist Holz im Unterschied zu vielen anderen Rohstoffen erneuerbar, …

14.03.2018 von Pitt Ainser

Sie heben immer wieder den natürlichen Zinseszins hervor, den die Bäume allein durch ihr Wachstum erzielen. Das gilt doch für alle Bäume, oder?

Natürlich wachsen alle Bäume, das ist richtig, aber in einem sehr unterschiedlichen Tempo. Eichen und Buchen nehmen in unseren Breitengraden pro Jahr nur etwa 2 Millimeter an Durchmesser zu. Teakbäume können dagegen in günstigem Klima, etwa in den Tropen, gerade in jungen Jahren um gut 20 Millimeter im Jahr wachsen. Dieser Durchschnittswert wurde von Experten …

08.03.2018 von G. Strömsdorfer

Sie werben damit, dass man mit einem Investment bei Ihnen seinen eigenen ökologischen Fussabdruck verkleinern könne. Was heißt das?

Der ökologische Fussabdruck bezeichnet die Fläche, die nötig ist, um den Lebensstil eines Menschen auf dem jetzigen Niveau weiter zu ermöglichen. Das schliesst Flächen ein, die zur Produktion seiner Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber auch zum Abbau des von ihm erzeugten Mülls oder zum Binden des durch seine Aktivitäten …

06.03.2018 von G. Strömsdorfer

Inwiefern kann ein Investment in tropische Plantagen den CO2-Ausstoss „kompensieren“?

Die CO2-senkende Wirkung von Wäldern ist unbestritten. Daher ist es aus Umweltgesichtspunkten unerlässlich, Wälder aufzuforsten. Dabei wachsen tropische Wälder viel schneller als Wälder in Deutschland, folglich können sie entsprechend mehr CO2 aufnehmen und speichern. Auch der Waldboden speichert CO2. Einer Untersuchung des Bundesforschungsinstituts für Ländliche Räume, Wald und Fischerei zufolge stellen bewirtschaftete Wälder zudem bessere …

28.02.2018 von G. Strömsdorfer

Ich lese immer wieder kritische Berichte über Kompensationskäufe von CO2-Zertifikaten. Was ist daran schlecht?

Der Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten ist nicht grundsätzlich schlecht, aber zumindest fragwürdig. Denn es ist angesichts der ohnehin schon stark zurückgehenden Waldflächen falsch, diese als Berechtigung für weitere Umweltbelastungen durch die Industrienationen zu missbrauchen. Stattdessen bedarf es strenger Umweltauflagen, um die echten Emissionen zu reduzieren. CO2-Bilanzen, die zwar von Jahr zu Jahr besser aussehen, tatsächlich aber …

16.02.2018 von JamesWood

Wie grenzt man „Naturwald“, „Nutzwald“ und „Baumplantage“ denn voneinander ab?

In der Forstwissenschaft werden die Begriffe „Wald“ und „Baumplantage“ nicht als Widerspruch gesehen, sondern gelten vielmehr als verschiedene, miteinander vereinbare Ansätze, um Wald für den Menschen nutzbar zu machen. Die Vereinten Nationen definieren Plantagen ebenso als „Wald“ wie Mischwälder – immer vorausgesetzt, sie werden ökologisch und sozial verantwortungsbewusst bewirtschaftet, also nach den Kriterien nachhaltiger Forstwirtschaft, …

05.02.2018 von Claude Perie

Wie errechnet man eine solche Ergebnisprognose?

Hierzu gibt es verschiedene Methoden. Ein mögliches Konzept bestimmt die maximale Holzproduktion oder Biomasse, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort ernten kann, über die Höhe der 100 höchsten Bäume gleichen Alters auf einem Hektar. Dieses Konzept geht davon aus, dass die dominanten Bäume die maximale Kapazität eines Ortes für eine bestimmte …

29.01.2018 von Kerstin

Und wie sieht es mit Holz-Anlagezertifikaten aus?

Zertifikate sind komplexe Konstruktionen, sogenannte „innovative Finanzprodukte“, und sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In juristischer Hinsicht sind Anlagezertifikate Schuldverschreibungen, und zwar ein verbriefter Anspruch gegenüber der ausgebenden Bank. Geht die Bank pleite – was ja nicht mehr so ausgeschlossen ist wie früher einmal – stehen die Käufer der Zertifikate unter Umständen mit leeren Händen da. …

29.01.2018 von Urs Frötscher

Kupfer hat Ende 2017 sogar ein Plus von 17 Prozent eingefahren. Warum stellen Sie nur 12 Prozent in Aussicht?

Der rasante Anstieg des Kupferpreises dürfte an der heruntergefahrenen Produktion in China liegen: Weil gerade im Winter die Luftverschmutzung zunimmt, müssen Produzenten wie Jiangxi Copper ihre Produktion sogar teilweise stoppen. Wir gehen – wie im Übrigen die meisten Experten – davon aus, dass der Kupferwert wieder sinken wird, sobald China die Produktion erneut hochfährt, was …

17.01.2018 von TradeR

Was lässt Sie so optimistisch glauben, dass die Nachfrage nach Teakholz weiter steigt? Es gab doch auch schon Einbrüche.

Tatsächlich gab es grössere Einbrüche, als der Schiffsbau zu Beginn der Industrialisierung das Eisen entdeckte und Teakholz nur noch im Luxusbootsbau eingesetzt wurde. Und dann noch einmal Mitte des 20. Jahrhunderts, als Menschen im kommunistischen China schon allein wegen dem Besitz wertvoller Möbel unter Verdacht gerieten, insgeheim der vorrevolutionären kaiserlichen Kultur anzuhängen. Beides ist lange …