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NEUESTE FRAGEN / ANTWORTEN DER LIFE FORESTRY

12.06.2017 von tt

Wie errechnen man eine solche Ergebnisprognose?

Hierzu gibt es verschiedene Methoden. Ein mögliches Konzept bestimmt die maximale Holzproduktion oder Biomasse, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort ernten kann, über die Höhe der 100 höchsten Bäume gleichen Alters auf einem Hektar. Dieses Konzept geht davon aus, dass die dominanten Bäume die maximale Kapazität eines Ortes für eine bestimmte …

08.06.2017 von sergei

Kommen auf den Plantagen Pestizide zum Einsatz?

Falls tatsächlich ein Schädlingsbefall auftreten sollte – was auf unseren Pflanzungen bisher noch nicht vorgekommen ist – dann müssen die notwendigen Gegenmittel bei einem frühzeitigen Entdecken nur punktuell eingesetzt werden und richten somit nur geringen Schaden an. Die Kontrollen dienen jedoch gleichermassen dem Auffinden von eventuell verletzten Bäumen. Und sie ermöglichen das regelmässige Protokollieren des …

02.06.2017 von Urs

Zuerst heisst es viele Blätter seien so wichtig für dicke Stämme und dann soll aber unbedingt entastet werden. Ist das kein Widerspruch?

Hier zeigen sich die wahren Experten, denn nur erfahrene und geschulte Forstarbeiter sind in der Lage, eine massvolle und doch ausreichende Entastung durchzuführen, damit lange, fehlerfreie Stämme entstehen, die noch über genügend obere Äste mit Blattwerk verfügen, um so viel Biomasse wie möglich zu produzieren. Das Entasten ist essentiell für das Erzielen der bestmöglichen Holzqualität, …

29.05.2017 von Marius Gommert

Was für ein Kriterium entscheidet darüber, welche Pflanzen bei einer Ausdünnung entfernt werden und welche weiter wachsen sollen?

Bei einem optimalen Ausdünnungsschema werden zu jeder Zwischen- und zur Haupternte eher relativ dicke Baumstämme – für die jeweilige Standzeit – verwertet. Dr. Diego Pérez, Forstdirektor der Life Forestry Group, kommt in seiner Dissertation über Wachstumsszenarien von Teakplantagen zu dem Schluss, dass eine im Schnitt alle drei bis fünf Jahre unter der Aufsicht von erfahrenen …

25.05.2017 von goldie

Was bedeuten die Handelsklassen L1 bis L6? Und warum gibt es die?

Um sich ein schönes Feuer im Kamin anzuzünden, brauchen Sie kein Edelholz. Das Gleiche gilt für Balken, die – später unsichtbar – im Hausbau eingesetzt werden. Jede Holzart und -qualität hat ihre Abnehmer. Zur Erleichterung des Handels wurden deshalb die verschiedenen Sortierungen eingeführt, die alle gefällten, entwipfelten und entasteten Baumstämme (das sogenannte Rohholz) in vordefinierte, …

22.05.2017 von B. Trenkhart

Aber es gibt doch den NCREIF Timber Index. Kann man den nicht als Richtlinie nehmen?

Der NCREIF ist tatsächlich der einzige global aufgestellte Holzindex und dokumentiert die Preise von 7000 Waldanbaugebieten in Nordamerika. Allerdings beinhaltet er lediglich Nutzhölzer und berücksichtigt zudem die Entwicklung der Bodenpreise. Dennoch ist er ein guter Indikator dafür, wie sich Holz als weltweit nachgefragter Rohstoff entwickelt, nämlich sehr positiv: Seit 1987 erzielt der NCREIF eine durchschnittliche …

21.05.2017 von B. Trenkhart

Warum gibt es so wenige zuverlässige Langzeitdokumentationen über Holzpreise?

Weil Holz kein normiertes Produkt ist. Gerade für den Handel von Rundholz gilt, dass die Preise individuell nach der jeweiligen Qualität ermittelt werden. Insofern können realistisch nur Preisspannen bei den Holzpreisen genannt werden. Ausserdem wird Holz von Unternehmen zu Unternehmen gehandelt. Das macht es für Anleger nicht ganz einfach, an vernünftige Preisinformationen zu gelangen, geschweige …

20.05.2017 von Sergei

Woran kann ich mich orientieren, wenn ich selbst die Holzpreise auf Dauer beobachten will?

Konzentrieren Sie sich auf die drei folgenden Faktoren, die sich zunehmend in den Angeboten der internationalen Handelsplattformen durchsetzen. 1. Stammdurchmesser (angefangen bei 15 – 19,9 cm bis über 50 cm); 2. Stammlänge (kurz = 1 – 2,6 m, mittel = 2,6 – 5 m, lang = > 5m); 3. Güteklasse A (hervorragend) bis D (fehlerhaft). …

18.05.2017 von Anette Traier

Was bedeuten dann die Güteklassen wie A oder B bei Teakholz?

Grundsätzlich gibt es die Haupt-Güteklassen A, B, C und D, wobei Holz von ganz normaler Güte in Güteklasse B eingestuft wird. Höchstpreise lassen sich allerdings nur mit den gesunden, gerade gewachsenen, astreinen und fehlerfreien Stämmen der Güteklasse A erzielen. Da Bäume aus Misch- oder naturbelassenen Wäldern nicht in dem Umfang gepflegt werden wie auf professionell …

15.05.2017 von 666

Laut FSC-Richtlinien dürfen zertifizierte Plantagen auf keinen Fall chemisch gedüngt werden. Was sind Life Forestrys Alternativen?

Ökologisch sinnvoll sind die sogenannten Blatt- oder Gründüngungen. Bei der Blattdüngung werden die wachstumsfördernden Wirkstoffe direkt in die Baumkronen gesprüht und über die Blätter aufgenommen – das schont den Boden. Bei der Gründüngung werden niedrig wachsende Kleinpflanzen untergepflügt, was dem Boden neue Nährstoffe liefert und die Humusbildung fördert. Beide Düngemethoden werden vom FSC akzeptiert und …