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05.10.2018 von Rene

Was passiert, wenn die Äste zu früh geschnitten werden?

Der Stamm wächst dann zwar schnell in die Höhe, erreicht aber nicht den gewünschten Durchmesser – die Konsequenz sind lange dünne Bäume. Wird die Entastung hingegen zu spät vorgenommen, verlangsamt sich zum einen das Höhenwachstum, zum anderen hinterlassen die dicken Äste entsprechende Löcher am Stamm, was die Holzqualität mindert. Die Nachteile, die den Bäumen durch …

09.08.2018 von AngelikA

Mir wäre es sympathischer, ein Stück heimischen Wald zu kaufen. Spricht etwas dagegen?

Der Kauf von Waldgrund in Mitteleuropa stellt keine ertragsoptimierte Holzinvestition dar, weil die heimischen Hölzer zu langsam wachsen und weil die erzielbaren Preise keine erstrebenswerte Rendite sichern. Zwar stellen Waldgrundstücke in unseren Regionen eindeutig einen Sachwert dar, bieten auch ein gehöriges Mass an Transparenz und Sicherheit, weil man sie jederzeit besichtigen kann, schützen vor Inflation …

10.06.2018 von R_T_E

Gibt es Untersuchungen, die Holzinvestments mit anderen Anlageklassen vergleichen?

Die amerikanische Hancock Timber Resource Group hat die Wertentwicklung von US-Holz- und Forstinvestments bis ins Jahr 1960 zurückverfolgt, analysiert und mit anderen Anlageformen wie Immobilien, kurzfristigen Staatsanleihen, langfristigen Anleihen, der Kredit-Ratingagentur Standard & Poor’s, internationalen Aktien und Small Caps verglichen. Das Ergebnis der Analyse: Nutzholz hat mit einem Risiko von 12,6 Prozent und einem Jahresertrag …

07.06.2018 von Mari

Es ist nachgewiesen, dass Plantagenwälder weniger artenreich sind: spricht das nicht gegen ein Investment?

Diese Kritik ist nicht ganz unberechtigt, Plantagen weisen und eine geringere Biodiversität auf als Naturwälder. Doch bei Plantagenwald geht es in erster Linie um die Produktion von Holz. Und je effektiver diese Plantagenwälder sind, umso weniger muss der Holzbedarf aus alten Primär- und Sekundärwäldern gedeckt werden – Plantagen nehmen also ganz eindeutig den Abholzungsdruck von …

11.05.2018 von KaminsKy

Ich habe die Warnung gelesen, Plantagenholz könne qualitativ nicht dem aus Naturwäldern mithalten und erziele folglich geringere Preise!?

Fakt ist, dass mittlerweile bereits 65 Prozent der Edelholzproduktion aus Plantagen kommt, Tendenz steigend. Und natürlich gibt es auch beim Plantagenholz grosse Qualitäts- und damit Preisunterschiede. Doch die Behauptung, Holz aus Plantagen sei generell niedrigpreisig, ist schlicht falsch. Die Land- und Forstwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat in einer Studie 2015 herausgefunden, dass Plantagenteak in …

22.03.2018 von F Remetter

Wenn Plantagenteak das Naturteak ersetzt – führt das nicht zu Rodungen alter Wälder mit weniger wertvollen Bäumen? Um hier Teak zu pflanzen?

Erfreulicherweise ist zu beobachten, dass vor allem die Endabnehmer grossen Wert auf nachhaltig produziertes Holz legen – sie wollen Produkte, für die eben kein Naturwald weichen musste. Und ein Umweltsiegel wie das vom FSC garantiert, dass sich die Plantagenbetreiber auch daran gehalten haben. Die Internationale Tropenholz-Organisation (OIMT) schätzt, dass derzeit rund 25 Millionen Hektar ertragreicher …

22.03.2018 von F Remetter

Warum bauen die Chinesen nicht selbst Teakholz an, wenn die Nachfrage dort so gross ist?

Sowohl China als auch Indien versuchen längst, ihr eigenes Teakholz anzubauen. Sie können jedoch mit der steigenden Nachfrage nicht mithalten. Indien gelang es dank seiner im 17. Jahrhundert begründeten Plantagenkultur immerhin, seine Produktion von 16 Millionen Kubikmetern im Jahr 2002 auf 20,3 Millionen Kubikmeter Jahresproduktion im Jahr 2011 zu steigern, wie die Statistiken der ITTO …

16.02.2018 von JamesWood

Wie grenzt man „Naturwald“, „Nutzwald“ und „Baumplantage“ denn voneinander ab?

In der Forstwissenschaft werden die Begriffe „Wald“ und „Baumplantage“ nicht als Widerspruch gesehen, sondern gelten vielmehr als verschiedene, miteinander vereinbare Ansätze, um Wald für den Menschen nutzbar zu machen. Die Vereinten Nationen definieren Plantagen ebenso als „Wald“ wie Mischwälder – immer vorausgesetzt, sie werden ökologisch und sozial verantwortungsbewusst bewirtschaftet, also nach den Kriterien nachhaltiger Forstwirtschaft, …

11.01.2018 von Thomas

Gibt es in Deutschland eine große Nachfrage nach Teakholz in Rohform ? Wenn ja, was sind die Marktpreis, wie werden diese angegeben (etwa pro Tonne)

In Deutschland wird Teakholz überwiegend für den Schiffsbau importiert. In der Regel wird das Holz dann in Form von Brettern oder Kanthölzern angeboten. Einzelne Händler, bieten auch die Möglichkeit ganze Stämme zu erwerben. Je nach Qualität und Verarbeitungszustand liegt der Kubikmeterpreis zwischen rund 2.000 und über 10.000 Euro. Es gibt seit einigen Jahren eine EU-Richtlinie, …

10.01.2018 von SunnyLee

Zuerst heisst es, viele Blätter seien so wichtig für dicke Stämme dann soll aber unbedingt entastet werden. Ist das kein Widerspruch?

Hier zeigen sich die wahren Experten, denn nur erfahrene und geschulte Forstarbeiter sind in der Lage, eine massvolle und doch ausreichende Entastung durchzuführen, damit lange, fehlerfreie Stämme entstehen, die noch über genügend obere Äste mit Blattwerk verfügen, um so viel Biomasse wie möglich zu produzieren. Das Entasten ist essentiell für das Erzielen der bestmöglichen Holzqualität, …